Wenn man den Überblick im Weinkeller verliert,

kann das schon eine traurige Sache sein für jemanden wie mich, der einige Weine, die längst das Zeitliche gesegnet haben, gerne getrunken hätte.
So geschehen die Woche bei einem Freund, der locker an die 100 Weine im Keller liegen hat, aber irgendwann, vielleicht im Jahr 2003, den Überblick ein wenig verloren hat.

So lagen dort noch ein halbes Dutzend Novello, also die italienische Version des Primeur, aus dem Jahr 2002, einige Chianti Classico, unter anderem der von mir verehrte Cetinale, aber auch einige von Sensi, einige Shiraz und diverse Bordeaux Superieur und Crus Bourgeois aus den Neunzigern. Die waren alle hin bzw. deutlich über ihrem Höhepunkt. Leider auch einige Vacqueras der Domaine Le Clos du Caveau. Um die tat es mir besonders leid.

Fest steht, dass ich da mal häufiger hin muss, um mitzuhelfen, die Weine zu trinken, die noch gut sind. Das wäre ja sonst zu ärgerlich.

Am Mittwoch haben wir jedenfalls locker Weine für 200 Euro weggekippt.

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