Christophs und Holgis Mixtour No. 7

Seit Holger in Frankfurt wohnt (vorher Berlin), sehen wir uns glücklicherweise wieder häufiger und kommen eben auch häufiger dazu, ein bis zwei Gläser Wein zusammen zu trinken.

Begonnen haben wir mit einem Rest Wein vom Vortag. Einem Großkarlbacher Burgweg 2000 Spätburgunder vom Weingut Knipser. Während die Mittelhaardt bis vor nicht allzu langer Zeit noch ein völlig unentdecktes Gebiet für mich war, haben die Weine von Bürklin-Wolf begonnen, das zu ändern. Zum Glück.

Der Spätburgunder von Knipser ist ein schönes Beispiel für einen gelungenen Ausbau im Holzfass. Nicht zu viel Holz, aber der klare Geschmack nach Röstung. Dazu gibt es bei diesem Wein Blaubeergelee mit Zwetschgen und einer feinen Säure. Schön. Der 2000er sollte aber auch so langsam getrunken werden.

Knipser Spaetburgunder 2000

Aufgemacht haben wir dann eine Flasche La Font de Papier 2000 der Clos du Joncuas. Ein gediegener, rustikaler Vacqueras, zwar schon sieben Jahre alt, aber mit dem deutlichen Wunsch, noch eine Zeit im Keller liegen zu bleiben. 14 % Alkohol, Syrah, Cinsault und Mourvedre. Geschmack nach Johannisbeeren, einem Hauch Lakritz, in Kräuter und Pfeffer eingebettet, dazu Tabak und Leder. Seeehr kräftig und voll, aber nicht zu viel des Guten.

Vacqueras_closdujoncouas_2000

Clos du Joncuas liegt im Gigondas und produziert seit vielen Jahren klassische Süd-Rhone Weine nach Bio-Richtlinien, Weine die ich wirklich gerne mag. Neben Le Clos du Caveau mein Favorit in dieser Ecke.

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