Frisch eingetopft – der 2005er Chardonnay aus dem Hasel

Lange schon keinen Chardonnay mehr gekauft, fiel mir auf, als ich im Laden vor den Weinen von Johann Topf stand. Dabei habe ich nichts gegen Chardonnay, so grundsätzlich. Wenn es auch manchmal schwierig ist, guten zu bekommen. Ich erinnerte mich an eine Empfehlung, ich sollte es mal mit dem Chardonnay von Johann Topf aus dem Kamptal probieren.

Das Kamptal ist die Heimat von Bründlmayer und Hiedler und Jurtschitsch und anderen Größen und eben auch vom Weingut Topf, das hier konsequent biologisch arbeitet.

Der 2005er Chardonnay aus dem Hasel, einer Einzellage in Strass, hat jetzt genau das richtige Alter, um mit erheblichem Genuss getrunken zu werden. Da gibt es die leichte Holznote mit einem Hauch Vanille und Toast, genauso, dass sie nicht aufdringlich wird. Da gibt schmelzigen Karamell, genau so, dass der Wein keinen Bonboncharakter bekommt, dazu etwas Nuss und etwas Apfel, aber vor allem noch ein Stückchen frische Ananas. Dicht und lang verhallt er. Schön. Wirklich.

Chardonnay Hasel 2005, Johann Topf, Kamptal, Österreich, Zur Zeit in kleinen Mengen in Bonn bei den Görtz Brothers, P&M

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