Veuve A. Devaux, Le Millésime “D” de Devaux 1996, Champagne

Nach knapp 150 Jahren der Eigenständigkeit hat die Familie Devaux sich 1987 entschlossen, der Union Auboise beizutreten, einem Zusammenschluss aus rund 800 Winzern, die in 17 Genossenschaften organisiert sind und rund 1.400 ha Rebfläche ihr Eigen nennen. Ein Grund dafür, warum mir der Name bisher nicht untergekommen ist, ist vielleicht der, dass der Name Veuve A. Devaux dem Fachhandel und der Gastronomie vorbehalten ist. Neben Devaux werden verschiedene andere Linien vermarktet, darunter auch zusammen mit Champagne Raoul Coullet und Champagne Pannier die mittlerweile sehr bekannte Marke Champagne Jacquart, ein Name, der sich mittlerweile unter den Besten der Champagne etabliert hat.

Der Jahrgangschampagner ist eine Assemblage aus Pinot Noir- und Chardonnay-Trauben von der Côte de Bar, Côte de Blancs und Vitry. In der Nase verbinden sich ziemlich dezent Pampelmuse und Aprikose, am Gaumen gibt es Zitrusfrucht und grünen Apfel. Zunächst nimmt man überhaupt nicht wahr, dass der Champagner bereits 12 Jahre auf dem Buckel hat, so frisch wirkt er. Etwas später jedoch taucht eine Geruchsnote auf, die ich am ehesten mit Spargelurin vergleichen würde. Das ist durchaus unangenehm und stört.

Veuve A. Devaux Le Millésime “D” de Devaux 1996, Champagne, ca. 65 Euro

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