Cés­ar im Schla­raf­fen­land. Der Ori­gi­nal­ver­korkt-Pod­cast mit der Num­mer 005

Originalverkorkt Podcast 5

Ori­gi­nal­ver­korkt Pod­cast 5

Es hat gedau­ert, aber für man­che Din­ge braucht es eben Zeit. Vor allem für’s Umzie­hen, für die Ein­ar­bei­tung in einen neu­en Job, für die Akkli­ma­ti­sie­rung in einer neu­en Stadt, und flugs sind Mona­te ver­gan­gen. So auch in die­sem Fall und hin­zu kommt die Schwie­rig­keit, dass Freun­de nicht mehr erreich­bar sind und die Win­zer, die man besu­chen woll­te plötz­li­ch 500 Kilo­me­ter wei­ter ent­fernt sind. Schön, dass es in einer frem­den Stadt dann doch Men­schen gibt, die man irgend­wie kennt, über Twit­ter oder Blogs oder ande­re Kanä­le. Oder, wie in die­sem Fall wegen einer gemein­sam durch­zech­ten Nacht, die etwas Magi­sches hat­te. Ste­van Paul hat gera­de sein neu­es Buch ver­öf­fent­licht und das war ein guter Anlass, über Wei­ne, Essen und die Welt zu reden. Wir hat­ten einen schö­nen, kurz­wei­li­gen Abend vol­ler Abschwei­fun­gen und ent­stan­den ist ein Pod­cast über Vezel­ay, über Cés­ar und natür­li­ch über das Schla­raf­fen­land.

© Ste­fan Malzkorn/www.malzkornfoto.de

Die Wei­ne, die wir getrun­ken haben, hat­ten weni­ger Raum als gewohnt, aber das fand ich jetzt alles ande­re als schlimm. Sie waren cha­rak­ter­voll und gut und das hat den Abend noch schö­ner gemacht. In der Rei­hen­fol­ge tran­ken wir Mous­se­a­m­ou­set­tes: Grol­leau, Gamay und Caber­net als aus­ge­zeich­ne­te Cuvée aus dem Anjou, Loire, leich­te Rest­sü­ße von 8 Gramm, kaum geschwe­felt, bio­lo­gi­sch aus­ge­baut von der Domai­ne Mos­se, in Deutsch­land (zur Zeit nicht) erhält­li­ch bei den Wein Rebel­len. Zudem zwei Wei­ne der Domai­ne de la Cadette, einer Domai­ne die qua­si gleich­zei­tig eine eige­ne Appel­la­ti­on irgend­wo zwi­schen Côte d’Or und Cha­blis dar­stellt. Die AOC heißt Vezel­ay, genauso wie der zwei­te Wei­ne, 2011er Bourgo­gne Vezel­ay, ein 100% Char­don­nay, sowie der 2011er Bourgo­gne rouge “L’Hermitage”, 85% Pinot mit 15% Cés­ar. Die Wei­ne sind beim umtrie­bi­gen Alex­an­der Zülch bei Vin Vivants erhält­li­ch.

2x Domai­ne de la Cadette, 1x Domai­ne Mos­se

Ja, und ansons­ten reden wir natür­li­ch über Lite­ra­tur und Essen und Restau­rants und Kunst und Musik und… hört selbst (inklu­si­ve Mut zu Pein­lich­kei­ten: “Du bist schon tief drin in der Sze­ne, oder?” haha, ich Depp).




Ach ja. Wer der Mei­nung ist, dass das ein schö­nes Pro­jekt ist, darf natür­li­ch ger­ne flat­tern.

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5 Kommentare

  1. Pingback: Vorhersage Mittwoch, 10.10.2012 | die Hörsuppe

  2. Philipp

    End­li­ch wie­der ein Pod­cast! Hat­te die Hoff­nung schon fast auf­ge­ge­ben. Vie­len Dank

  3. Lijbosz Nek

    Sehr ange­nehm, das Geplau­der – wie neben­bei wur­den die Wei­ne ver­kos­tet, ohne zu kurz zu kom­men.
    Schö­ne Restau­rant­aus­wahl des Gas­tes zum Ende, jedoch muss ich wider­spre­chen: Die Home­page des Lokal1 ist furcht­bar und ein typo­gra­phi­sches und sprach­li­ches Desas­ter. Das Essen, die Köche, das Restau­rant: groß­ar­tig.

    SAM. ist gestor­ben, wie man hört. Das ist trau­rig.

  4. Yep, wirk­li­ch ein sehr schö­ner und gelun­ge­ner Pod­cast – und das sage ich nicht nur, weil ich so oft dar­in erwähnt wer­de 😉

    Was SAM betrifft, so ist es wirk­li­ch eine sehr, sehr bit­te­re Iro­nie des Schick­sals. Am Mor­gen nach der Auf­zeich­nung auf dem Weg zu Mes­se nach Frank­furt ereil­te Ste­van die trau­ri­ge Nach­richt…

  5. Dan­ke sehr 🙂 Ja, das mit Nils Kopp­bruch a.k.a. SAM ist wirk­li­ch bit­ter. ich habe es erst zwei Tage spä­ter durch Zufall gele­sen. Beson­ders prä­sent war das in mei­nem News-Uni­ver­sum lei­der nicht. Als ich es hör­te und an das Bild und den Pod­cast zurück dach­te, über­lief mich ein kal­ter Schau­er…

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