Ori­gi­nal­ver­korkt im FAZ-Blog »Stüt­zen der Gesell­schaft« – Wur­zelecht und bunt gemischt

Jahr­hun­der­te lan­ge war es der Norm­la­zu­stand, dass Reb­sor­ten bunt gemischt im Wein­berg ange­baut wur­den. Das hat sich eben­so geän­dert wie die Art der Reb­sor­ten und ihre Ori­gi­na­li­tät. Denn mit der Reb­laus­pla­ge kam das Aus der wur­zelech­ten Reben. Heu­te gibt es von die­sen nur noch weni­ge auf san­di­gem Boden oder rei­nem Schie­fer. Wenn dann Wur­zelecht­heit und Gemisch­ter Satz zusam­men­tref­fen, ist dies fast so etwas wie eine Freak­show. Da mischen sich Möhr­chen und Roter Sil­va­ner, Putz­sche­re und Blau­er Köl­ner. Aus­ser­dem gibt des gibt einen, der die Wei­ne aus die­sen teils uralten Wein­ber­gen zu einem denk­wür­di­gen Wein­a­bend zusam­men­ge­tra­gen hat. Dar­über mehr drü­ben, im Blog vom Don.

Dabei möch­te ich nicht uner­wähnt las­sen son­dern gera­de­zu dar­auf hin­wei­sen, dass mein Freund Tors­ten die Ver­an­stal­tung eben­falls besucht hat und ges­tern im Rah­men der Wein­ral­lye  zum The­ma Exo­ten einen Arti­kel ver­fasst hat, der im Gegen­satz zu mei­nem noch stär­ker auf die ein­zel­nen Wei­ne ein­geht. Hin­zu­ge­kom­men ist der Bei­trag von Mat­thi­as Nes­ke. Wer wirk­li­ch alles zu die­sem Abend lesen und sich auf ein aka­de­mi­sches Niveau schwin­gen möch­te und nicht feuil­le­to­nis­ti­sch unbe­stimmt wie bei mir, der soll­te sei­nen Bei­trag lesen. Und weil das Foto vom Mat­thi­as Adams vom Wei­ßen, Jahr­hun­der­te alten Orléans aus sei­nem Wein­berg am Disi­bo­den­berg so schön ist, gibt es das hier noch mal in vol­ler Grö­ße.

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1 Kommentare

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