An der Mosel – Zu Gast im Weingut Heymann-Löwenstein. Der Originalverkorkt-Podcast mit der Nummer 006

Originalverkorkt, Der Podcast No. 6

Ich war auf Reisen. Und zwar, um meine im Jahr 2012 begonnene Podcast-Reihe weiterzuführen. Schon damals, zu Beginn, war das eigentliche Ziel, Unterhaltung für Hörer zu liefern, die sich intensiver mit Wein auseinandersetzen möchten. Gleichzeitig hoffe ich mit der Reihe “Zu Gast im Weingut…” auch jene anzusprechen, die schon deutlich tiefer im Thema sind. Begonnen habe ich damals mit Freunden, um zu testen, wie das Medium überhaupt funktioniert. Mittlerweile, und vor allem seitdem ich mit Holger Klein ziemlich regelmäßig WRINT – Flaschen aufnehme, weiß ich das etwas besser. Das schützt nicht vor Lampenfieber, wenn man dann das erste Mal allein rausfährt, um die erste neue Sendung aufzunehmen.

Reinhard Löwenstein vor der Eingangstür des Neubaus

Mit Reinhard Löwenstein habe ich mir bewusst einen Gesprächspartner gesucht, der erzählen kann und erzählen möchte. Das macht Spaß und deshalb ist die Sendung auch 1.40 Stunden lang geworden. Wir beschäftigen uns mit Moskaus fünfter Kolonne ebenso wie mit Klinkenputzerei und Pallhuber & Söhne. Es geht um den Terroir-Begriff, den Reinhard Löwenstein hier in Deutschland mit geprägt hat. Natürlich beschäftigen wir uns mit Weinbergsarbeit und Kellerei. Zuletzt probieren wir den neuen Jahrgang, der im 2012 durchaus anders ausgefallen ist, als in den Jahren oder gar Jahrzehnten zuvor. Auch hier gibt es Evolution und es zeigt, dass auch ein erfahrener Winzer sich immer weiter entwickelt – und das ist gut. Reinhard Löwenstein hat heute Geburtstag, und deshalb passt der Veröffentlichungstermin ganz gut. Andererseits lag es auf der Hand, dass er der Erste sein würde, den ich auf den sieben Stationen meiner Reise interviewt habe.

Eine Flasche Winninger Uhlen mit prägnantem Etikett

In drei Wochen geht es weiter die Mosel hoch und ich unterhalte mich mit Andreas Barth, der mit seiner Frau im eigenen Weingut Lubentiushof seit 1994 Rieslinge an der Terrassenmosel maccht und seit 2004 zusätzlich für die Weine im Saarweingut von Othegraven verantwortlich zeichnet. Aber jetzt erst einmal zu Reinhard Löwenstein. Mein Dank gilt sowohl ihm,  als auch meinen Freunden Holger Klein und Siegfried Lenz, die diese Podcast-Reihe mit ermöglicht haben.

Wie immer gilt: ich freue mich über Feedback genauso wie über eine Honorierung via flattr oder Amazon. Der Podcast ist hier über das Blog genauso zu hören wie über ein kostenloses Abonnement in der Podcast-Abteilung von iTunes und über Programme wie zum Beispiel Instacast.




Die Weine gibt es zum Beispiel bei einem meiner Lieblingsweinhändler, der Weinhalle.

20 Kommentare

  1. Pingback: Vorhersage Montag, 14.10.2013 | die Hörsuppe

  2. Vielen Dank – das war ein sehr interessanter und angenehmer Gast. Ich kenne die Weine nur vom Namen: demnächst werde ich dann auch mal ein paar Flaschen kaufen. Danke, Christoph.

  3. Ich mag Deine Art zu Reden und das Thema (Wein) fesselt mich seit neustem (=Weinrookie).
    Die Sendung war großartig, Reinhard Löwenstein war super! Das anarchistische, dass er aus den 68ern mit in dieses “elitäre” Umfeld gebracht hat, hat mir ganz besonders gefallen. Es ist sicherlich schwierig, solche guten Interviewpartner zu finden, aber ich hoffe, es gelingt Dir weiterhin.

    Mach bitte weiter (auch mit Holger), um den kulturlosen Deppen (wie ich einer bin) dieses tolle Thema näherzubringen.
    Vielen Dank!

    Martin

  4. Markus

    Ganz, ganz tolles Gespraech. Vielen Dank fuer diese Bereicherung

  5. Christoph

    @Hans Waldmann: Seltsam, wenn ich vom Firmenrechner aus antworten will, wird der Kommentar verschluckt. Ich danke Dir jedenfalls auch für den ersten Kommentar. Mir hat das Gespräch auch so gut gefallen und ich war schon ein wenig überrascht, dass so wenig Reaktion kam, auch wenn ich sehe, dass der Podcast ziemlich häufig aufgerufen worden ist.

  6. Christoph

    Lieber Martin, ich Danke Dir. Wir werden auf jeden Fall weitermachen. Und das ist ja auch mein anliegen, auch wenn es hier im Blog manchmal etwas zu kurz kommt, soll es in den Podcasts den entsprechenden Raum bekommen: Weinwissenhürden abbauen und einfach Spaß an diesem wunderbaren Thema bekommen.

  7. Christoph

    Torsten, ganz herzlichen Dank! Du sprichst genau das aus, was mir am Herzen lag. Es ist also gelungen. Und ich denke, es wird in drei Wochen ganz ähnlich weitergehen.

  8. Marqueee – in Deinem Text ist der Link zu Matze falsch. (Ich schreibe dies hier, da man sich bei Dir anmelden muss.)

  9. Pingback: Magazin KW42: Sprachstörungen | die Hörsuppe

  10. Geil, endlich wieder eine neue Folge!!! Die WRINT-Flaschen sind zwar auch gut, aber das Original ist das Original! Ich habe immer gehofft, dass du diesen Podcast wiederaufnimmst. Besonders interessant und lehrreich fand ich übrigens immer die Blindproben mit Siggi, weil man dann während der Herleitung so viel über Wein lernt. Deswegen hoffe ich, dass es in Zukunft wieder so etwas gibt. Die jetzige Folge war ein sehr schöner Wiederanknüpfungspunkt. DANKE Christoph! Tolles Format!

  11. Christoph

    Danke Dir für Dein Feedback!

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  16. wunderschoene sendung die vor allem gänzlich ohne Phrasenschwein
    auskommt. toll wie versucht wird Begriffe mit eigenständigem Denken zu füllen.

  17. Pingback: OVP009 – An der Mosel – Zu Gast im Weingut Immich-Batterieberg » originalverkorkt

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