OVP011 – An der Mosel – Zu Gast bei Rudolf Tros­sen

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Bei Rudolf Tros­sen ist gerade erst der große Tisch des Pro­bier­raums abge­räumt wor­den. Zu Gast war eine Gruppe von Som­me­liers aus dem skan­di­na­vi­schen Raum, denn die Wein­spe­zia­lis­ten vom Noma oder Fävi­ken rei­ßen sich um Tros­sens Weine. Vor allem, seit­dem er einige genaue nach Ihrer Idee en nature aus­baut, als vin natu­rel, wie man heute neu­deut­sch so schön sagt. Sie moch­ten jedoch auch vor­her schon die indi­vi­du­el­len Ries­linge die­ses Bio­dy­na­mie-Urge­steins, das in Kin­heim-Kin­del genau so fest ver­wur­zelt ist wie seine Reb­stö­cke.

Ich spre­che mit Ihm über das, was gerade wenige hun­dert Meter von ihm ent­fernt ent­steht, die umstrit­tene Mosel­brü­cke – ein hoch emo­tio­na­les Thema für den Win­zer. Wir reden über den aktu­el­len Stand (Okto­ber 2013), über frühe For­men des Pro­tes­tes und über mög­li­che Aus­wir­kun­gen auf die Wein­la­gen.

Rudolf Trossen vor seinem Weingut

Spä­ter reden wir über die Anfänge des Wein­guts, über das Leben im Gar­di­nen-Vier­tel, über das von Tuchol­sky erwähnte Sauf­bähn­chen, von dem aus die ers­ten Tros­sen­schen Fla­schen­ab­fül­lun­gen gen Ber­lin ver­frach­tet wur­den. Dann geht es um seine Bekannt­heit in Skan­di­na­vien, um die Purus-Weine und der Tat­sa­che, dass ihm das alles gerade aus den Hän­den geris­sen wird. Wir reden über die Anfänge des bio­lo­gi­schen Wein­baus, über frühe Bio­wein­mes­sen, über die Treue sei­ner Kund­schaft und natür­lich über sein Kern­thema, die Bio­dy­na­mie. Rudolf Tros­sen bat mich, noch mal kurz dar­auf hin­zu­wei­sen, dass er bei der Pas­sage über den Ent­schluss einen Zivil- Flug­platz aus dem von den Ame­ri­ka­ner ver­las­se­nen Mili­tär-Flug­platz am Huns­rück zu machen, einen sach­li­chen Feh­ler gemacht hat. Er fiel in die Regie­rungs­zeit von Schar­pin und Beck…auf jeden Fall nicht in die von Hel­mut Kohl.

Drei Flaschen Purus-Riesling

Der Pod­cast wäre nicht mög­lich ohne die Zeit, die die Win­zer – in die­sem Falle Rudolf Tros­sen – sich neh­men, aber auch nicht ohne Unter­stüt­zung mei­ner Freunde Hol­ger Klein und Siggi Lenz. Ihnen alle gilt mein Dank. In der zunächst letz­ten Folge der Mosel-Reise besu­che ich schließ­lich in drei Wochen Ste­phan Stein­metz an der Ober­mo­sel.

Die Kinheimer Lagen von Kindel aus gesehen

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Folge 5 der Mosel­reise fin­det Ihr hier.

Folge 4 der Mosel­reise fin­det Ihr hier.

Folge 3 der Mosel­reise fin­det Ihr hier.

Folge 2 der Mosel­reise fin­det Ihr hier.

Folge 1 der Mosel­reise fin­det Ihr hier.

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6 Kommentare

  1. Pingback: Vorhersage Montag, 03.02.2014 | die Hörsuppe

  2. Lijbosz Nek

    Ich bin ja mal gespannt, was Holgi zu den letz­ten 20 Minu­ten sagt: eine Lob­hu­de­lei auf die Bio­dy­na­mie. Hmmm.

  3. Pingback: Vorhersage Dienstag, 04.02.2014 | die Hörsuppe

  4. @Lijbosz Nek: Ich mache den Pod­cast nicht für Holgi son­dern mit sei­ner Unter­stüt­zung. Diese Gesprä­che sind eine Doku­men­ta­tion der Arbeit von Win­zern an der Mosel. Da Rudolf Tros­sen zu den ers­ten gehört, die dies in den 70ern im Wein­bau begon­nen haben soll er dar­über auch spre­chen kön­nen.

  5. Pingback: OVP012 – An der Mosel – Zu Gast bei Stephan Steinmetz » originalverkorkt

  6. schade ich hätte mir gewünscht die­sem inter­es­san­ten Gesprächs­part­ner
    in noch mehr Tiefe zuzuhören.schoen wie Herr Tros­sen das Aro­men­ge­schwur­bel in Rich­tung einer prä­zi­sen Beschrei­bungs­me­tho­dik führt.

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